Hörbücher

  • Amir Shaheen: Ich bin kein Ausländer, ich heiße nur so (Hörbuch)

    Amir Shaheen: Ich bin kein Ausländer, ich heiße nur so (Hörbuch)

    20,00 

    Wenn ein deutscher Muttersprachler einen arabischen Namen trägt, dann wirft das im Alltag berechtigte Fragen auf. Wenn jemand wie Amir Shaheen dann auch noch Schriftsteller ist und Bücher veröffentlicht, na, dann liegt es doch nahe, wissen zu wollen, ob seine Texte übersetzt werden – ins Deutsche! Amir Shaheen schildert pointiert und geistreich, was allein sein Name bei seinen „biodeutschen“ Mitmenschen in diesem Lande auszulösen vermag. Seine Erlebnisse schildert er unterhaltsam und überaus amüsant. Zugleich lädt er dazu ein, weit verbreitetes Schubladendenken und vermeintliche Selbstverständlichkeiten noch einmal kritisch in den Blick zu nehmen, Erwartungshaltungen und Vorurteile zu überprüfen, sich bewusst zu werden über vielfach bloß Gutgemeintes und ebenso auch über die allgegenwärtige Schere im Kopf…

  • Doan Bui: Das Schweigen meines Vaters (CD - Hörbuch)

    Doan Bui: Das Schweigen meines Vaters (CD – Hörbuch)

    20,00 

    Kennt man jemals den anderen? Der Vater von Doan, einer jungen Frau, die als Kind vietnamesischer Eltern in Frankreich aufwächst, wird Opfer eines Schlaganfalls und kann nicht mehr sprechen: er lebt jetzt in Schweigen gehüllt, kann nur „O“ – und “A“ laute von sich geben. Da wird der jungen Frau Doan bewußt, dass sie eigentlich nichts von ihm weiß, von seiner Vergangenheit, von seiner Herkunft. Jetzt ist es zu spät, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Dies ist schicksalhafte Ironie: sie, die von Berufs wegen Fragen stellt, weil sie Journalistin ist, sie, die Migranten aus aller Herren Länder interviewt hat, hat nie ihren eigenen Vater befragt. Sie weiß nichts, bzw. hat nie die Geschichte ihrer Familie erforscht, die als Exilanten Vietnam verlassen haben. In ihrer Familie ist das die Regel – man schweigt.

  • Maryam Djahani: Ungebremst durch Kermānschāh (Hörbuch)

    Maryam Djahani: Ungebremst durch Kermānschāh (Hörbuch)

    20,00 

    übersetzt aus dem Persischen von Isabel Stümpel Shohre, Anfang Dreißig, geschieden, arbeitet in Kermānschāh als Taxifahrerin – ihr Traumberuf. Sie lebt ein unabhängiges Leben. In ihrer Mietwohnung hat sie eine ebenfalls geschiedene Cousine aufgenommen, die psychisch angeschlagen ist, seit die gemeinsame Tochter dem Exmann zugesprochen wurde. Während Shohre mit wachen Sinnen und losem Mundwerk ihre Umgebung und diversen Fahrgäste charakterisiert und sich gegen respektlose Kollegen oder Fahrgäste zur Wehr zu setzen weiß, kommt in ihr immer wieder die Sehnsucht nach einem gleichgesinnten Partner hoch. Keine leicht zu erfüllende in einer Zweimillionen-Stadt, die äußerlich vom modernen städtischen Lebensstil geprägt ist, in der aber gleichzeitig noch konservative, ländliche Traditionen lebendig sind. Maryam Djahani gelingt es mittels ihrer mutigen Protagonistin ein Werk über Selbstbestimmung, Tradition und deren Brüche zu schreiben und den Weg einer selbstbewussten Frau nachzuzeichnen und dem Leser näher zu bringen. In einem farbenfrohen und temporeichen Erzählstil nimmt sie ihn mit auf die Fahrten durch Kermānschāh und in das Leben derer Bewohner.