Showing 1–9 of 25 results
-

20,00 €
In seinem erstmals 1989 erschienen Werk Symphonie der Toten erzählt Abbas Maroufi die Geschichte einer Familie im Südwesten des Irans in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Im Zentrum steht der zweitälteste Sohn Aidin, genau wie seine Zwillingsschwester Aida wird er Opfer der traditionellen Verhältnisse. Ihm gegenüber steht sein Bruder Urhan. Während Aidin versucht seinem engstirnigen Umfeld zu entwachsen, eifert Urhan seinem konservativen Vater nach. Abbas Maroufi hat mit Symphonie der Toten einen Roman geschaffen, der sowohl durch seine Geschichte als auch durch seine kunstvolle Erzählweise den Leser in seinen Bann zieht. Übersetzt aus dem Persischen ins Deutsche von Anneliese Ghahraman-Beck
-

18,50 € – 24,80 €Price range: 18,50 € through 24,80 €
In diesem Roman erzählt Amir Hassan Cheheltan eine Geschichte über das Leben vom Kerâmat. Er sieht gut aus, ist mutig und brutal. Mit zehn läuft er von zu Hause weg, geht nach Teheran und verkauft seinen Körper. Am Vorabend der Islamischen Revolution schließt er sich einer Gang an, die Bordelle betreibt und gegen unliebsame politische Versammlungen vorgeht. Aus dem Krieg zwischen Iran und Irak schlägt er Kapital, indem er einen Schwarzhandel mit Medikamenten und Lebensmitteln organisiert. Als Dank für die Zerschlagung oppositioneller Gruppen erhält Kerâmat nach der Revolution den Posten des Direktors in einem berüchtigten Gefängnis für politische Gefangene. Amir Hassan Cheheltan Gemeinsame Produktion vom Sujet Verlag und Goethe&Hafis Verlag Sujet Verlag: Prosa | 1. Auflage 2023 | 276 Seiten| Hardcover 24,80 € | ISBN: 978-3-96202-125-2 | TB 18,50 €| ISBN: 978-3-96202-126-9 Goethe&Hafis Verlag: TB | ISBN: 978-3-949715-32-7
-

20,00 €
Wenn ein deutscher Muttersprachler einen arabischen Namen trägt, dann wirft das im Alltag berechtigte Fragen auf. Wenn jemand wie Amir Shaheen dann auch noch Schriftsteller ist und Bücher veröffentlicht, na, dann liegt es doch nahe, wissen zu wollen, ob seine Texte übersetzt werden – ins Deutsche! Amir Shaheen schildert pointiert und geistreich, was allein sein Name bei seinen „biodeutschen“ Mitmenschen in diesem Lande auszulösen vermag. Seine Erlebnisse schildert er unterhaltsam und überaus amüsant. Zugleich lädt er dazu ein, weit verbreitetes Schubladendenken und vermeintliche Selbstverständlichkeiten noch einmal kritisch in den Blick zu nehmen, Erwartungshaltungen und Vorurteile zu überprüfen, sich bewusst zu werden über vielfach bloß Gutgemeintes und ebenso auch über die allgegenwärtige Schere im Kopf…
-

16,00 €
Vor uns ein Horizont ist der insgesamt siebte Lyrikband des Lyrikers und Schriftstellers Amir Shaheen. Wie in seinen vorherigen Bänden bleibt Shaheen dabei meist hart an der Realität und dem alltäglichen Geschehen. In seinem ganz eigenen lyrischen Ton, ausdrucksstark, kritisch, zuweilen provokant sowie auch mit seinem besonderen Humor versehen, fasst er Gefühlslagen und Stimmungen in Worte. Aufbrüche und Abschiede, verrinnende und schlecht genutzte Tage, die Zeit, die man nie hatte oder die noch bleibt, Vergänglichkeit, Vergeblichkeit bilden abermals Eckpfeiler seiner poetischen Betrachtungen. Daneben wagt er diesmal auch Einblicke ins Private und verleiht persönlichen Befindlichkeiten Ausdruck, so etwa dem Abschied von seinem verstorbenen Vater.
-

22,00 €
Der etwa 60 jährige Naîm ist Inhaber eines Copy-Shops, in dem Poster von Gefallenen („Märtyrern“) produziert werden. Als er im Jahr 2011 durch einen Blindgänger getötet wird, entsteht zwischen seinem Sohn Salmân, und seinem Neffen Nasr, eine Debatte, ob Naîm Held oder Opfer ist – eine Grundsatzdebatte, die das ganze Buch durchzieht. Später kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung des Lagers und der Gaza-Verwaltung, als es um die Bebauung des Hügels geht, auf dem u.a. Naîms Haus steht. Diese Zusammenstöße zeigen den Versuch der Gesellschaft, sich gegen die wachsende Machtclique zu wehren, die sich nicht scheut, auch die Religion mittels mehr oder weniger Gewalt in ihre Dienste zu nehmen. Der Roman ist ein interessantes und eindrucksvolles „Dokument“ des Palästina-„Problems“ vom besonderen Blickwinkel des Gazastreifens aus. Dieser Roman ist im Jahre 2014 erschienen. Er steht also in keinerlei unmittelbarem Zusammenhang mit den Ereignissen in Gaza und anderswo in Palästina/Israel seit Anfang Oktober 2023. Dabei werden im Rahmen einer Art Familienroman die entstehenden Strukturen gezeigt, von manchen begrüßt, von anderen ertragen, von wieder anderen bekämpft. Dabei schont der Autor wohl keine Seite: die naiven Mitläufer werden ebenso kritisiert wie die Profitler oder die Widerständler. Es wird die unerbittlich, unaufhaltsam weiterschreitende Etablierung des neuen Machtapparats gezeigt.
-

14,80 €
Der Bremer Lyriker Bernd Jaeger schreibt mit einer distanzierenden (Selbst-)Ironie über seine alltäglichen Gedanken und Gebete, womit es ihm gelingt die Leser*innen sowohl zum Lachen, als auch zum Nachdenken zu bringen. In kreativer und politischer Sprache beschäftigt er sich in seiner Poesie mit dem Leben, dem Glauben und der Zeit.
-

20,00 €
David Scrase – erzählt von sich selbst In seinem autobiografischen Werk „Ein Leben auf Deutsch‘“ blickt der englische Germanist und Holocaustforscher David Scrase auf ein bewegtes Leben zwischen England, Deutschland und den USA zurück. Mit feinem Humor und großer Offenheit erzählt er von seiner Kindheit im Krieg, den prägenden Reisen nach Deutschland, seiner akademischen Laufbahn, seinem Jahr als Aushilfslehrer in Bremen und seinem Engagement für die Erinnerungskultur. Ein einzigartiges Zeitdokument – persönlich, klug und voller Empathie.
-

20,00 €
Kennt man jemals den anderen? Der Vater von Doan, einer jungen Frau, die als Kind vietnamesischer Eltern in Frankreich aufwächst, wird Opfer eines Schlaganfalls und kann nicht mehr sprechen: er lebt jetzt in Schweigen gehüllt, kann nur „O“ – und “A“ laute von sich geben. Da wird der jungen Frau Doan bewußt, dass sie eigentlich nichts von ihm weiß, von seiner Vergangenheit, von seiner Herkunft. Jetzt ist es zu spät, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Dies ist schicksalhafte Ironie: sie, die von Berufs wegen Fragen stellt, weil sie Journalistin ist, sie, die Migranten aus aller Herren Länder interviewt hat, hat nie ihren eigenen Vater befragt. Sie weiß nichts, bzw. hat nie die Geschichte ihrer Familie erforscht, die als Exilanten Vietnam verlassen haben. In ihrer Familie ist das die Regel – man schweigt.
-

20,00 €
Quer durch die Generationen präsentiert die Sammlung Hier ist Iran! Persische Lyrik im deutschsprachigen Raum einen vielfältigen Blick auf die Arbeit iranischer Dichterinnen und Dichter in Deutschland, Österreich und der Schweiz – von etablierten Lyrikern, die an der Modernisierung der persischen Dichtung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beteiligt waren, bis hin zu ganz jungen Stimmen, die hier erstmals zu Wort kommen.