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  • Maria Dadouch: Das Rätsel der Glaskugel

    Maria Dadouch: Das Rätsel der Glaskugel

    20,00 

    Dieses preisgekrönte Kinderbuch erzählt die Geschichte von Ghassan Al Ghurairi, der seinen Großvater ins Museum inmitten der Wüste begleitet, wo sein Großvater für seinen lebenslangen Einsatz für die Wüste geehrt wird. Auf der Zugfahrt dorthin entdeckt Ghassan eine Verschwörung: Die Kriminellen Aqrabawi und sein Freund, als ältere Frauen verkleidet, planen, die Wasserversorgung der Oase zu vergiften. Ihr Ziel ist es, die ökologische Wüstenlandschaft durch ein internationales Resort zu ersetzen und die Kontrolle über den Ort zu übernehmen. Das Buch behandelt Themen wie Kinder, Natur, Ökologie und Wasser und fällt in die Kategorie Fiktion, speziell moderne und zeitgenössische Fiktion. Maria Dadouch erhielt für dieses Buch den Sheikh Zayed Book Award Literaturpreis in der Kategorie Kinderliteratur. Übersetzt aus dem Arabischen von Albert Schlosser 

  • Maryam Djahani: Ungebremst durch Kermānschāh (Hörbuch)

    Maryam Djahani: Ungebremst durch Kermānschāh (Hörbuch)

    20,00 

    übersetzt aus dem Persischen von Isabel Stümpel Shohre, Anfang Dreißig, geschieden, arbeitet in Kermānschāh als Taxifahrerin – ihr Traumberuf. Sie lebt ein unabhängiges Leben. In ihrer Mietwohnung hat sie eine ebenfalls geschiedene Cousine aufgenommen, die psychisch angeschlagen ist, seit die gemeinsame Tochter dem Exmann zugesprochen wurde. Während Shohre mit wachen Sinnen und losem Mundwerk ihre Umgebung und diversen Fahrgäste charakterisiert und sich gegen respektlose Kollegen oder Fahrgäste zur Wehr zu setzen weiß, kommt in ihr immer wieder die Sehnsucht nach einem gleichgesinnten Partner hoch. Keine leicht zu erfüllende in einer Zweimillionen-Stadt, die äußerlich vom modernen städtischen Lebensstil geprägt ist, in der aber gleichzeitig noch konservative, ländliche Traditionen lebendig sind. Maryam Djahani gelingt es mittels ihrer mutigen Protagonistin ein Werk über Selbstbestimmung, Tradition und deren Brüche zu schreiben und den Weg einer selbstbewussten Frau nachzuzeichnen und dem Leser näher zu bringen. In einem farbenfrohen und temporeichen Erzählstil nimmt sie ihn mit auf die Fahrten durch Kermānschāh und in das Leben derer Bewohner.

  • Najet Adouani: Cold War, Hot Autumn

    Najet Adouani: Cold War, Hot Autumn

    29,80 

    Mitten in einem Berliner Mietshaus in Kreuzberg schildert Najet Adouani das Leben im Exil. Sie beschreibt den Alltag ihrer Nachbarn – von der einsamen alten Schauspielerin, die sehnsüchtig auf eine Postkarte wartet, bis hin zum kranken Nachbarn, der jeden Tag auf einer Bank vor dem Haus sitzt, was einen einzigartigen Blick auf das Leben in der Großstadt bietet. Dabei fängt sie präzise und einfühlsam die Vielfalt der Menschen in ihrer Umgebung ein, von den kleinen, oft kuriosen Momenten bis zu den tragischen Aspekten des Lebens im städtischen Exil. Durchzogen von Erinnerungen an ihre tunesische Heimat, verweben sich in den Tagebüchern alltägliche Beobachtungen mit poetischen Reflexionen. Adouani beschreibt die Kontraste und die Herausforderungen des Lebens in einer armen, multikulturellen Nachbarschaft und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Kreuzberg, das von Armut, Drogensucht und Verwahrlosung geprägt ist, aber immer wieder auch von unerwarteten Momenten der Schönheit und des Staunens. Adouanis Schilderungen wecken Empathie für die oft unsichtbaren, verzweifelten, aber auch resilienten Menschen in ihrer Umgebung. Mit einer Mischung aus humorvollen, melancholischen und nachdenklichen Tönen wird der Leser eingeladen, in eine Welt einzutauchen, die von den kleinen Geschichten der Menschen geprägt ist, die das große Bild der Stadt ausmachen.

  • Nassir Djafari: Der Großcousin

    Nassir Djafari: Der Großcousin

    19,80 

    Abbe, 62 Jahre alt, erfolgreicher Frankfurter Geschäftsmann und Kosmopolit, empfindet sich selbst als Deutscher. Seine iranischen Wurzeln sind verschüttet. Als ihn eines Tages ein entfernter Verwandter, soeben aus dem Iran eingetroffen, aufsucht, gerät sein Leben durcheinander. Der Besucher ist undurchschaubar, verwickelt sich in Widersprüche und stolpert von einer Notlage zur nächsten. Bald kreist Abbes Leben nur noch um die Probleme des Verwandten. Erst nach und nach erschließt sich ihm die wahre Geschichte des jungen Mannes, und er beginnt ihn und sich selbst mit anderen Augen zu sehen.

  • Ulrike Marie Hille: Der Hinfahrer und der Rückfahrer

    Ulrike Marie Hille: Der Hinfahrer und der Rückfahrer

    17,00 

    Ulrike Marie Hille, manchen vielleicht eher als Lyrikerin bekannt, versammelt in ihrem neuen Buch „Der Hinfahrer und der Rückfahrer“ 9 alte und 5 neue Erzählungen, in denen sie ihrem Prinzip der poetischen Verdichtung treu bleibt. Es sind Kurzgeschichten, die im Spannungsfeld von Fiktion und Wirklichkeit Biografie, Geschichte, Zeitgeschehen und Poesie dicht miteinander verweben. Da treffen reale Erlebnisse – wie z.B. eine Taxifahrt im Regen – immer wieder auf irreale mysteriöse Phantasie- oder Traumbilder und sorgen im Sog der Magie der poetischen Sprache oft für überraschende Wendungen oder rätselhafte Schlüsse.

  • Vahe Armen: Unter einem Jasminstrauch

    Vahe Armen: Unter einem Jasminstrauch

    16,00 

    Die Gedichte des iranischen Lyrikers Vahe Armen sind ungemein stark. In seinen Bildern verschmelzen das sinnlich Erfasste und das Gedankliche miteinander und regen den Leser zum Nachdenken an. Seine Sprache ist schlicht, aber tief. In einem Interview sagt er dazu: “Aus Erfahrung habe ich gelernt, dass die schwierigste Methode, Gedichte zu schreiben, diejenige ist, mit deren Hilfe das Gedicht äußerlich eine schlichte Struktur aufweist, aber inhaltlich komplizierte Gedankenzusammenhänge beherbergt.” Aus dem Persischen von Hossein Mansouri übersetzt

  • Zia Qasemi: Mitternachtssammler

    Zia Qasemi: Mitternachtssammler

    20,00 

    Ein literarisches Zeugnis aus Afghanistan In seinem eindringlichen Roman „Mitternachtssammler“ erzählt Zia Qasemi die Geschichte von Musa, einem symbolträchtigen Charakter, der für die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Afghanistan steht. Aufgewachsen im kleinen Dorf Zarsang, begegnet Musa dem Alltag mit Mut und Würde – bis sein tragischer Tod durch die Grausamkeit der Taliban alles verändert. Qasemi zeichnet ein authentisches Bild des Dorflebens, eingebettet in die kulturellen Traditionen und sozialen Strukturen Afghanistans. Der Tod Musas wird zum erschütternden Wendepunkt, der das gesamte Dorf in Trauer und Angst zurücklässt. Doch zugleich gibt es auch Spuren von Hoffnung und Widerstand. Mit poetischer Sprache und tiefem Mitgefühl verwebt Qasemi persönliche Schicksale mit historischen Realitäten – ein bewegendes Buch über Verlust, Menschlichkeit und das Überleben in dunklen Zeiten. Übersetzt aus dem Persischen von Kurt Scharf & Ali Abdollahi Mitternachtssammler_Leseprobe Roman | 1. Auflage 2025 | Softcover | 219 Seiten | 978-3-96202-152-8 | vorrätig In dem Onlinemagazin „Qantara.de“ habt ihr die Möglichkeit einen Artikel über den Autor Zia Qasemi und seinen neuen Roman „Mitternachtssammler“ zu lesen. In diesem wirft der Journalist Gerrit Wustmann (Autor von „Sterben in deinem Geweih“) nicht nur einen Blick auf die Handlung des Romans, sondern auch auf dessen politische Relevanz.